Chelsea sieht zwei Bundesligaspieler als Haaland Alternativen

Chelsea FC Die Transfersaga um Topstürmer Erling Haaland geht weiter. Glaubt man den Medien, wird der Norweger von fast allen Topclubs aus England und Spanien umgarnt. Dabei wird besonders dem FC Chelsea nachgesagt, Haaland diesen Sommer unbedingt verpflichten zu wollen. Da Dortmund den jungen Goalgetter aber auf jeden Fall halten will und eine Ablösesumme von mehr als 150 Millionen Euro für den blonden Hünen aufruft, scheint ein Wechsel in diesem Sommer unwahrscheinlich. In den Medien wird schon über potenzielle Alternativen spekuliert, wobei zwei Namen aus der Bundesliga immer wieder fallen.

Chelsea-Trainer Thomas Tuchel kennt sich in der Bundesliga bestens aus und hat wohl auch Interesse an zwei anderen Stürmern der Bundesliga. The Daily Express vermeldet, dass Chelsea wohl an einer Verpflichtung von Torschützenkönig Robert Lewandowski interessiert ist. Der 34-jährige Pole spielte in den letzten Jahren groß auf und wurde 2020 zum weltbesten Fußballer ausgezeichnet. Der Stürmer besitzt zwar noch wie Jahre Vertrag bei den Bayern, doch könnte er wohl für den richtigen Preis zu haben sein. In England wird über eine mögliche Ablösesumme von rund 60 Millionen Euro für den Torschützenkönig der Bundesliga spekuliert. Es ist aber äußerst unwahrscheinlich, dass der deutsche Rekordmeister den Topstürmer ziehen lässt, da es keinen adäquaten Ersatz für „Lewi“ gibt.

Ein anderer, deutlich weniger bekannter Spieler, der bei Chelsea gehandelt wird, ist Sasa Kalajdzic. Der österreichische Stürmer, der beim VfB Stuttgart unter Vertrag steht, schaffte letztes Jahr den Durchbruch und wäre für eine deutlich geringere Ablöse zu haben. Im Raum stehen etwa 30 Millionen Euro Ablöse, bei der die Schwaben wohl schwach werden würden. Dies wäre natürlich deutlich weniger als die Rekordsummen, die für Haaland oder Lewandowski aufgerufen werden müssten.

Ob der FC Chelsea sich diesen Sommer in der Bundesliga bedienen wird, ist nicht ganz klar. Zwar wurde immer wieder berichtet, dass Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch diesen Sommer die Geldbörse weit öffnen will, doch sind die Topstars Lewandowski und Haaland nur für eine enorme Summe zu haben. Die beiden deutschen Topclubs werden alles tun, um ihre Topstars zu halten und würden nur bei exorbitanten Summen schwach werden. Der russische Multimilliardär könnte diese Summen zwar locker stemmen, doch ist fraglich, ob dies innerhalb der Financial-Fair-Play-Richtlinien der UEFA möglich ist.

Da das Transferfenster für den Sommer erst am 31. August schließt, wird es noch viele Wochen dauern, bis die Spekulationen zu Ende sind. Da die deutschen Clubs aufgrund von Corona finanzielle Verluste hinnehmen mussten, würden sie sich bei einem passenden Angebot wohl für einen Verkauf entscheiden. Macht Chelsea bei Haaland ernst und bietet dem BVB die kolportierten 150 Millionen Euro Ablöse, würden wohl auch die Schwarzgelben schwach werden. Der Norweger würde so zum teuersten Transfer der Bundesligageschichte werden und die Verluste des BVBs mit einem Schlag ausgleichen.

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