Heiße Abstiegskandidaten: Online-Buchmacher sind noch uneins

DFL Die Fußball Bundesliga-Saison 2018/19 wirft Ihre Schatten voraus. Während die Frage nach dem neuen deutschen Meister eher langweilig ist, da es mit dem FC Bayern München einen deutlichen Topfavoriten gibt, erscheint der Abstiegskampf spannender denn je. Die Wettanbieter sind noch völlig uneins. Bei Buchmacher Bwin gibt es beispielsweise einen überraschenden ersten Anwärter auf den Klassenverlust: den FSV Mainz 05. Die Rheinhessen erhalten derzeit eine Quote von 3,0. Der Sportwetten Anbieter sieht den Abstieg der Mainzer damit genauso wahrscheinlich wie den der Aufsteiger 1. FC Nürnberg und Fortuna Düsseldorf. Wer sich irritiert fühlt und nicht weiß, wen er als Absteiger tippen soll, kann sich mit Systemwetten behelfen. Dabei handelt es sich um mehrere Kombi-Wetten, die in einem Wettschein kombiniert werden.

Auch zwei weitere etablierte Bundesligisten gelten als heiße Abstiegskandidaten Mainz 05 kann sich allerdings damit trösten, dass auch zwei weitere Bundesligisten für den Buchmacher als ähnlich heiße Abstiegskandidaten gelten. Hannover 96 und der SC Freiburg erhalten ebenfalls eine Quote von 3,0. Erst dann erfolgt ein Sprung: Die nächsten heißen Abstiegskandidaten sind für Bwin der FC Augsburg (5,00), Hertha BSC Berlin (5,50), Werder Bremen (5,50) und Eintracht Frankfurt (6,00).

Tipico: Fortuna Düsseldorf erster Anwärter auf den Abstieg

Tipico benennt dagegen einen deutlichen Favoriten auf den Abstieg: Fortuna Düsseldorf. Die Rheinländer erhalten eine Quote von 1,60 und damit nur einen potenziell kleinen Reingewinn für Wetten. Der 1. FC Nürnberg folgt mit 1,85. Mainz 05 kommt hier auf 3,5. Interessant wird es bei den Teams des Mittelfelds: Eintracht Frankfurt kommt bei Tipico wie bei Bwin auf 6,0.

Werder Bremen erhält dagegen eine Quote von 9,0 von Tipico. Der Wert ist im Vergleich deutlich höher als der von Bwin.

Warum tun sich die Buchmacher so schwer?

Deutlich erkennbar hat die letzte Rückrunde der Bundesliga Spuren bei den Sportwetten-Anbietern hinterlassen. Mit dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln verloren zwei Teams die Klasse, die nicht als Topanwärter auf den Abstieg gehandelt wurden. Die Geißböcke traten sogar in der Europa League an. Der Hamburger SV spielte zwar in den letzten Jahren regelmäßig gegen den Abstieg, hatte aber noch nie die Klasse verloren und war deshalb der ‚Bundesliga-Dino‘.

Der Blick auf die sich widersprechenden Quoten im Mittelfeld zeigt zudem, wie sehr die Bundesliga zusammengerückt ist. Frankfurt hat beispielsweise eine ausgesprochen erfolgreiche Saison gespielt. Die Hessen gewannen den DFB-Pokal und überzeugten über weite Strecken der Spielzeit auch in der Liga. Sie waren so gut, dass sie ihren Trainer Niko Kovac an den FC Bayern München verloren. Trotzdem genießen sie nicht das Vertrauen der Buchmacher. Diese halten es nicht für unmöglich, dass die Adler das gleiche Schicksal erleiden, was so viele überraschende Europa League-Starter erdulden mussten, und in der folgenden Saison abschmieren.

Auf der anderen Seite wird beispielsweise ein Team wie der VfL Wolfsburg von Bwin mit einer Quote von 10,00 bedacht. Bei Tipico kommen die Wölfe immerhin auf 9,0. Die Niedersachsen mussten zwei Mal in Folge in der Relegation antreten und müssten deshalb eigentlich als einer der ersten Anwärter auf den Abstieg gelten. Doch dieser Eindruck besteht bei den Sportwetten Anbietern offenbar nicht.

Systemwetten können sich lohnen

Der Charme einer Systemwette ist, dass Wettgewinne auch dann noch möglich bleiben, sollten sich einige der Tipps als falsch erweisen. Ein Wettrechner hilft dabei, den Gewinn zu ermitteln, der bleibt, wenn einige Tipps nicht zutreffend gewesen sein sollten.

Wer am Ende Deutscher Meister wird oder die 1. Bundesliga nach Ende der nächsten Saison verlassen muss, kann ein solches System aber natürlich auch nicht vorhersagen und genau deshalb wird auch die nächste Bundesliga Saison vermutlich spannend.

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