Ultra Gruppierungen – Liebe zum Verein oder Randalierer?

Die FansIm Sport machen immer wieder Gruppierungen von extremen Fans auf sich aufmerksam, zumeist durch Aktionen, die dem öffentlichen Ansehen des Fußballs schaden. Immer wieder stellt sich dabei die Frage, wo denn nun die Liebe zum Verein endet, und wo Vandalismus und Randale beginnen. An erster Stelle sei hier gesagt, dass in den deutschen Fußballstadien etwas fehlen würde, wären die Fangesänge nicht mehr zu hören, und keine hüpfenden und schreienden Menschen in den Kurven zu sehen. Mehr als 18 Millionen Zuschauer haben in der vergangenen Saison die Spiele in der ersten Fußball Bundesliga besucht. Mehr Hintergründe zu den positiven Seiten des Fußballs, sowie einige Tipps für Sportwetten finden Sie auch auf der Seite Sportwetten24.com. Insgesamt ist es aber zum Glück doch nur eine kleine Minderheit von diesen Fans, die für Fälle von Gewalt und Vandalismus sorgt. Pyrotechnik auf den Rängen, und vermummte Personen, die Rauchbomben auf den Platz werfen, gehören dabei fast zu jedem Spieltag dazu. Dabei ist sich die Mehrheit der Fans der daraus resultierenden Gefahren bewusst, und sieht von solchen Aktionen ab. Doch gerade diese einzelnen Personen tun dies nicht aus Liebe zu einem bestimmten Verein. Viele Experten der Polizei gehen vor allem von Aufmerksamkeit als wichtigstes Motiv aus – der Fußball selbst wird zum Nebenereignis.

Gegenmaßnahmen für steigende Zahlen:

Immer wieder konnte in der Vergangenheit beobachtet werden, dass gerade dies für ein sportliches Großereignis wie ein Fußballspiel zum Problem wird. Um für die Sicherheit der anderen Zuschauer noch garantieren zu können, wurde das Aufgebot an Polizei immer wieder aufgestockt. Dies ist längst auch für den Staat und die Länder zu einem Problem geworden, da dadurch stetig steigende Kosten entstehen. Die Spiele werden in verschiedene Sicherheitsstufen eingeteilt, denen dann auch das Kontingent an Einsatzkräften vor Ort angepasst wird. Eine besondere Herausforderung stellen dabei die diversen Derbys dar, bei denen das Potenzial von Ausschreitungen nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit in jedem Fall besonders hoch ist. Nicht immer geht es dabei nur darum, wie klein die geographische Entfernung zweier Mannschaften dann tatsächlich ist. Viele Gruppierungen pflegen eine Feindschaft zu anderen Teams, die mit gewalttätigen Aktionen untermauert werden soll.

Fans des Halleschen FC
Fans des Halleschen FC in Magdeburg.

Randale in der dritten Halbzeit:

Dabei sind es nicht alle Ultra Gruppierungen, die nur auf Aggression und Gewalt aus sind. Ganz im Allgemeinen muss differenziert werden. Als Ultras werden in der Szene die Personen bezeichnet, die bei keine Spiel der Mannschaft fehlen, die Choreografien im Stadion organisieren, und so für eine hitzige und spannende Atmosphäre sorgen. Die Randalierer und Vandalen, denen es nicht um den Verein geht, werden deshalb als Hooligans bezeichnet. Viele solcher Gruppierungen sind als ganz normale Fanclubs gestartet, und werden nun aber allesamt in einen Topf geworfen. So sind es auch hier die wenigen echten Chaoten, die für ein Problem des Images sorgen. Wenn aber auch die Gefährdung von anderen Personen mit in Kauf genommen wird, so kann lange nicht mehr von der Unterstützung für den eigenen Verein gesprochen werden, denn diese Personen verfolgen ganz andere Motive. Und so gilt es auch in Zukunft die Trennlinie zwischen echter Vereinsliebe und purer blinder Aggression genau und präzise zu setzen.

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