Tumulte überschatten Jahreshauptversammlung des VfL Bochum

VfL BochumUnruhig verlief die Jahreshauptversammlung des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum. Auf dieser durften die 2.708 anwesenden stimmberichtigen Mitglieder über die Ausgliederung der Profiabteilung entscheiden und stimmten mit 80,19 Prozent dafür. Für diesen Schritt hatte es eine Dreiviertel-Mehrheit gebraucht. Nach Bekanntgabe des Ergebnisses verließen die Gegner der Ausgliederung empört den Saal und warfen dabei mit Stühlen und Bechern. Zudem wurden mehrere Böller gezündet, wodurch auch der Feueralarm in der Jahunderthalle ausgelöst wurde.

Zunächst will der Verein nun von einer Unternehmensberatung den Wert des Vereins seriös bewerten lassen und sich dann auf die Suche nach einem passenden Investor begeben. Dabei soll die Mehrheit der Anteile immer in der Hand des Vereins bleiben. Das zu betonen, war für VfL-Aufsichtsratschef Hans-Peter Villis von großer Bedeutung.

Zudem wurden den Mitglieder an diesem Abend auch die aktuellen Geschäftszahlen mitgeteilt. Demnach schloss der VfL das abgelaufene Jahr mit einer Umsatzsteigerung von knapp 900.000 Euro auf 33,1 Millionen Euro ab. Bei Ausgaben von etwa 30,4 Millionen Euro lag der Gewinn bei rund 2,7 Millionen Euro. Dieses gute Ergebnis ist vor allem auf Transfererlöse in Höhe von rund sechs Millionen Euro zurückzuführen.

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