Nach dem Confed Cup 2017 ist vor der Bundesliga Saison 2017/18

DFL Mit dem Gewinn des Confed Cups 2017 hat die deutsche Nationalmannschaft diesen Sommer ein ‚kleines Sommermärchen‘ gefeiert. So langsam aber sicher richten sich die Blicke der Profis und Klubs jedoch wieder in Richtung Bundesliga Saison 2017/18. Die Vereine stecken mitten in der Sommervorbereitung und agieren derzeit vor allem auf dem Transfermarkt.

In knapp einem Monat rollt der Ball in der Fußball Bundesliga wieder, die Vorfreude bei den Fußballfans ist groß. Auch wenn viele Fans mit dem Gewinn des Confed Cups 2017 und der U21-Europameisterschaft durchaus ein attraktives und erfolgreiches Sommerprogramm hinter sich haben, können es die meisten dennoch nicht erwarten, bis der eigene Lieblingsvereine wieder auf Punktejagd geht.

Alle 18 Bundesligavereine haben mittlerweile wieder ihren Trainingsbetrieb aufgenommen und stecken mitten in der Vorbereitung. Neben den üblichen Testspielen während der Sommervorbereitung ist es vor allem spannend zu sehen, was auf dem Transfermarkt geschieht und dort ist in den vergangenen Tagen und Wochen bereits einiges passiert. Vor allem der FC Bayern war bereits äußerst aktiv. Mit Niklas Süle, Sebastian Rudy (beide TSG 1899 Hoffenheim), Serge Gnabry (Weder Bremen) und Corentin Tolisso (Olympique Lyon) haben die Münchner sehr schnell vier neue Spieler verpflichtet.

Darüber hinaus hat man sich nun auch noch die Dienste von James Rodriguez gesichert. Der 26-jährige Kolumbianer wechselt auf Leihbasis von Real Madrid zu den Bayern und ist der absolute Wunschspieler von Trainer Carlo Ancelotti. Kurios ist dabei die Tatsache, dass FCB-Präsident Uli Hoeneß vor kurzem noch die Transferpolitik der Münchner in Schutz genommen hat und dabei betonte, dass man nicht auf Biegen und Brechen einen Star für eine horrende Ablösesumme verpflichten wird. Mit Blick nach England ist Rodriguez jedoch ein echtes Schnäppchen, der Offensivspieler kostet 10 Millionen Euro Leihgebühr für zwei Jahre und anschließend haben sich die Bayern Medienberichten zu Folge eine feste Kaufoption in Höhe von 35 Millionen Euro gesichert.

Wer wird der neue Bayern-Jäger in der kommenden Saison?

Nach den prominenten Verpflichtungen geht der FC Bayern erneut als klarer Favorit in die neue Bundesliga Saison 2017/18. Die Münchner haben die vergangenen Jahre die Liga dominiert wie kaum eine andere Mannschaft in der Geschichte der Bundesliga. Auch Fußball-Wetten-Experten sehen die Bayern als klaren Favoriten, dort erhält der FCB eine Siegerquote für die Deutsche Meisterschaft von 1,14. Dennoch gibt es viele Teams, die den Anspruch haben, die Bayern kommende Saison erneut zu jagen. An erster Stelle natürlich Borussia Dortmund, der ewige Dauerrivale. Der BVB hat mit Peter Bosz einen neuen Trainer verpflichtet und es wird spannend zu sehen, wie der Niederländer sich in der Bundesliga zu rechte findet. Darüber hinaus stellen sich viele BVB-Fans derzeit die Frage, mit welcher Mannschaft, vor allem welchen Stürmern, man kommende Saison erneut angreifen möchte. Pierre-Emerick Aubameyang wird bereits seit geraumer Zeit mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, der Gabuner soll demnach kurz vor einem Wechsel nach China stehen, aber auch der FC Chelsea soll an dem Torschützenkönig interessiert sein. Sportlich wäre dies ein herber Rückschlag für die Schwarz-Gelben.

Neben Dortmund werden sich die Blicke natürlich aber auch auf RB Leipzig richten. Der sensationelle Vizemeister aus der Vorsaison wird sich erneut beweisen müssen. Der Überraschungseffekt ist mittlerweile verflogen und die Roten Bullen werden mit Sicherheit deutlich ernster genommen als noch in ihrer Debütsaison. Hinzu kommt die neue Belastung UEFA Champions League, auf den 3-Tages-Rhythmus müssen sich die Profis in Leipzig sicherlich erst einmal gewöhnen.

Interessant wird es auch zu sehen, wie sich Bayer Leverkusen, der VfL Wolfsburg oder die beiden neuen Aufsteiger Hannover 96 und der VfB Stuttgart kommende Saison präsentieren. Während Leverkusen und die Wölfe den Anspruch haben, erneut ganz oben in der Tabelle mitzumischen, wird es für die Schwaben und Niedersachen tendenziell eher darum gehen, so schnell wie möglich wieder Anschluss im deutschen Oberhaus zu finden. Auch diese Vereine plagen sich mit Verletzungssorgen und Transferaktivitäten herum und haben bis zum offiziellen Bundesliga-Start am 18. August sicherlich noch einiges zu tun.

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