Die Stadien der Europameisterschaft 2024 – Freiburgs neues Stadion nicht dabei

SC Freiburg Die Europameisterschaft 2024 ist aktuell noch in weiter Ferne. Solch ein Großereignis erfordert eine gute Planung und bringt viel Aufwand und auch hohe Kosten mit sich. In Sachen Stadien ist man jedoch gut aufgestellt. Viele Spielstätten wurden für die Weltmeisterschaft 2006 neu errichtet oder modernisiert. Damit ist ein wichtiger Teil der Infrastruktur schon geklärt. Freiburg wird zwar 2024 nicht zu dem Spielorten gehören, allerdings bekommt auch der Sportclub bald ein neues Stadion.

Neun Stadien waren bereits 2006 dabei

Die Qualität und Anzahl der Stadien in Deutschland wurde bei der Vergabe des Turniers zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt. Gegenüber dem Mitbewerber Türkei war es sicherlich einer der größten Vorteile. Man könnte sogar behaupten, es gibt zu viele EM-taugliche Arenen, was dazu führte, dass der ein oder andere Bewerber leer ausging. Das Turnier findet an diesen vom DFB aufgezeigten zehn Austragungsorten statt – neun davon waren bereits 2006 als Gastgeber der Weltmeisterschaft mit dabei. Neben den offensichtlichen Stadien von Berlin, München und Dortmund, erhielten auch Hamburg, Gelsenkirchen, Leipzig, Köln, Frankfurt und Stuttgart erneut den Zuschlag. Einziger Neuling ist Düsseldorf. Interessant ist auch, dass mit Hamburg, Frankfurt, Köln und Stuttgart vier Städte bereits bei der letzten Europameisterschaft in Deutschland im Jahr 1988 zu den Austragungsorten gehörten. Insgesamt gingen diesmal vier Städte leer aus: Mönchengladbach, Bremen, Hannover und Nürnberg. Bei der Weltmeisterschaft 2006 waren Hannover und Nürnberg noch zwei der insgesamt zwölf Spielorte.

Neues Stadion für Freiburg

Freiburg hatte sich nicht als Austragungsort beworben. Dennoch gibt es für viele Fans der Freiburger Grund zur Freude: Die Planungen für ein neues Stadion sind bereits weit fortgeschritten. Zwar gibt es noch einige bürokratische Hürden zu meistern – Unbekannte reichten im Oktober beispielsweise eine Petition gegen das Projekt ein – grundsätzlich sollte dem Vorhaben jedoch nichts im Weg stehen. Der Stadionbau soll insgesamt rund 131 Millionen Euro kosten und Anfang 2019 beginnen. Das erste Spiel ist zu Beginn der Saison 2020/21 geplant.

Sportlich zählt der Sportclub Jahr für Jahr zu den Teams, die in der Bundesliga gegen den Abstieg kämpfen. Dies ist auch in dieser Saison nicht anders. Die Freiburger sind zwar nicht Abstiegskandidat Nummer Eins, bei den Wettanbietern zählen sie jedoch zu den gefährdeten Mannschaften. Zum Zeitpunkt der Oktober-Länderspielpause galten Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Nürnberg und Hannover 96 als wahrscheinlichste Kandidaten für die unteren drei Plätze.

Das neue Stadion sollte zusätzliche Motivation im Kampf um den Klassenerhalt geben. Ein Abstieg würde den Neubau zwar nicht beeinflussen, trotzdem will man dem Publikum zur Einweihung in zwei Jahren sicherlich erstklassigen Fußball bieten. Eine Seltenheit sind moderne und große Stadion in der zweiten Liga allerdings auch nicht. Aktuell sind Köln und Hamburg prominente Beispiele für Zweitligisten mit erstligatauglichen Stadien.

Orte für Eröffnungsspiel und Finale noch unklar

Offen ist aktuell noch, wo die beiden Spiele stattfinden, bei denen sowohl die allgemeine als auch die mediale Aufmerksamkeit am höchsten ist. Die Rede ist natürlich vom Eröffnungsspiel und dem Finale. 2006 wurden diese Spiele in München beziehungsweise in Berlin ausgetragen. Auch andere Standorte sollen eine realistische Chance haben. Die Entscheidung wird jedoch laut DFB-Präsident Reinhard Grindel noch etwas dauern. Im Internet kann man diesbezüglich auf dem Laufenden bleiben.

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